Meine Noten sind ungerecht

Weil viele Studiengänge durch einen Numerus Clausus zulassungsbeschränkt sind, entscheiden die Abitur-Noten in Deutschland über die Zukunft von Schülerinnen und Schülern. Doch die Bewertungen an deutschen Gymnasien sind systembedingt ungerecht und genügen nicht grundlegenden Gütekriterien.

Wer in Deutschland Arzt werden will, muss entweder sehr gute Noten oder sehr viel Zeit haben: Um nach dem Abitur im kommenden Winter-Semester 2015/2016 ein Medizin-Studium zu beginnenen, müssen Abiturienten in fast allen Bundesländern einen Schnitt von 1,0 vorweisen. Wer keine solche Abitur-Zeugnis vorweisen kann, muss warten: 14 Warte-Semester weist die Stiftung für Hochschulzulassung als Voraussetzung aus.

Medizin ist keine Ausnahme: Laut einer aktuellen Statistik des Centrums für Hochschulentwicklung sind rund 42 Prozent der Studiengänge an deutschen Hochschulen zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist bei der Vergabe von Studienplätzen das mit Abstand wichtigste Kriterium.

Die Noten der Lehrer entscheiden über die Zukunft der Schüler

Lehrerinnen und Lehrer (LuL) in der Oberstufe entscheiden daher mit jeder Note indirekt über die Zukunft der jungen Menschen. Wer sich das zu Herzen nimmt, muss daran verzweifeln. Denn die Bewertung in der Schule kann unter den bestehenden Bedingungen nicht gerecht sein.

Um diese These zu belegen, gilt es zunächst zu klären, was eine gute Leistungsmessung ist.  Letztlich ist jede Note eine auf Beobachtung beruhende Messung der Leistungen der Schüler. Aus der empirischen Forschung stammen drei Gütekriterien, anhand derer die Qualität jeder Messung und jedes Tests bewertet werden kann:

  • Objektivität: Objektiv ist ein Test dann, wenn er unabhängig vom Prüfer das gleiche Messergebnis liefert.
  • Reliabilität: Reliabel ist ein Test, wenn seine Ergebnisse zuverlässig sind.
  • Validität: Valide ist ein Test dann, wenn er misst, was er messen soll.

Dabei gilt eine Hierarchie der drei Kriterien: Nur wenn ein Test objektiv ist, kann er zuverlässig sein. Nur wenn er zuverlässig ist, kann er valide sein. Eine anschauliche Erläuterung liefert folgendes Video:

Diese scheinbar simplen Kriterien einzuhalten ist insbesondere bei der „Sonstigen Mitarbeit“ nahezu unmöglich. Gemeint sind damit alle Leistungen, die SuS zusätzlich zu den Klausuren erbringen. In NRW trägt die „Sonstige Mitarbeit“ in schriftlichen Fächern  laut Paragraph 13 der Prüfungsordnung 50 Prozent zur Gesamtnote bei, in mündlichen Fächern macht sie zu 100 Prozent die Note aus.

Mündliche Mitarbeit objektiv und reliabel zu bewerten ist unmöglich

Bei den meisten LuL ist der wichtigste Bestandteil dieser „Sonstigen Mitarbeit“ die mündliche Beteiligung in Unterrichtsgesprächen. Ein Praxis-Beispiel soll verdeutlichen, dass es für LuL unmöglich ist, hier belastbar zu bewerten.

Im meinem Philosophie-Unterricht diskutieren die SuS regelmäßig sehr angeregt im Plenum. Ich als Lehrer muss nun

  • den Beiträgen der Diskussion folgen – das ist oft anspruchsvoll, weil SuS teilweise intellektuell sehr hochwertige Beiträge liefern, manchmal aber auch Schwierigkeiten haben, ihre Gedanken genau zu formulieren
  • reflektieren, wann ein moderierender Eingriff in die Diskussion sinnvoll ist
  • überlegen, welche SuS ich als nächstes dran nehme
  • auftretende Störungen möglichst geräuschlos beseitigen

Es ist offensichtlich, dass schon diese Aufgaben-Kombination eine Herausforderung bedeutet. Die Bewertung der Rede-Beiträge kommt noch oben drauf. Dabei muss ich nicht nur für 20 bis 30 Teilnehmer bewerten, wie oft sie sich beteiligt haben, sondern auch welche Qualität ihre Beiträge haben.

Das im Nachhinein objektiv und reliabel zu bewerten ist nahezu unmöglich. Selbst wenn ich mir sofort nach der Unterrichtsstunde Notizen machen, ist es oft sehr schwer hier belastbare Bewertungen vorzunehmen. Die Objektivität wird dabei auch noch von psychologischen Effekten wie dem Halo-Effekt gefährdet.

Der einzige Ausweg wäre aus meiner Sicht Team-Teaching: Wenn zwei Lehrer im Raum wären, wären die Bewertungen belastbarer – auch weil sich einer der Kollegen verstärkt darauf konzentrieren könnte. Eine solche Doppelbesetzung ist aber derzeit vollkommen undenkbar.

Introvertierte SuS werden benachteiligt

Doch selbst wenn die Qualität der mündlichen Mitarbeit zuverlässig geprüft werden könnte, stellt sich die Frage, ob die mündliche Qualität überhaupt ein belastbares Kriterium für den Lernfortschritt aller SuS und somit ein valides Messinstrument ist. Denn viele introvertierte SuS trauen sich nicht, vor der Klasse zu sprechen. Das bedeutet in der Regel nicht, dass sie nichts zu sagen hätten. Wenn Menschen nicht so viel reden, liegt da oft auch daran, dass sie gründlicher über die Dinge nachdenken. Dass solche Menschen in unserer Gesellschaft oft grundsätzlich benachteiligt werden, erläutert die Autorin Susan Cain in ihrem Ted-Talk zu „Die Macht der Introvertierten“.

Um auch introvertierten SuS die Möglichkeit zu geben, ihre Leistung nachzuweisen müssten LuL ihren andere Prüfungsformate anbieten: So ist es zum Beispiel möglich, häufiger auch in mündlichen Fächern schriftliche Arbeitsergebnisse einzusammeln.  Allerdings sind viele LuL schon so sehr durch die zahlreichen Klausuren belastet, dass sie vor weiteren Korrekturen zurückschrecken. Die Bewertung der mündlichen Mitarbeit ist schlichtweg die zeiteffizienteste Form der Notengebung.

In vielen Klassenräumen der Republik haben ruhige SuS deswegen schlichtweg schlechte Chance auf eine angemessene Bewertung. Oder anders formuliert: Wer introvertiert ist, kann in Deutschland in der Regel nicht Medizin studieren.

Belastbare Leistungsmessung ist Grundlage für guten Unterricht

Dieses Gerechtigkeitsdefizit ist aber nur ein Problem der Fokussierung auf die Mündliche Mitarbeit. Die darüber hinausgehende Überprüfung des Lernfortschritts ist nicht nur im Hinblick auf faire Noten, sondern auch für eine Diagnose des Lernfortschritts wichtig:

  • Zum einen bekommen LuL so eine sehr belastbare Rückmeldung über den Lernfortschritt und können so Rückschlüsse auf die Unterrichtsqualität ziehen und die künftigen Stunden ggf. anpassen. Häufig merke ich erst bei der Korrektur von schriftlichen Aufgaben, dass meine SuS gar nicht verstanden habe, was aus meiner Sicht allen glasklar war.
  • Zum anderen geben Leistungserhebungen auch den SuS  eine Rückmeldung über ihre Lernfortschritte. Das ist auch wichtig im Hinblick auf die Selbsteinschätzung der SuS, die laut der Hattie-Studie der Faktor mit der größten Effektstärke überhaupt ist.

Mehr Zeit für eine bessere und belastbare Bewertung würde insofern nicht nur Gerechtigkeitsdefizite beseitigen, sondern auch die Unterrichtsqualität verbessern und den Lernfortschritt verbessern.

Möglich ist eine solche am Lernprozess orientierte Leistungsdiagnostik aus meiner Sicht aber nur dann, wenn den LuL mehr Zeit eingeräumt wird, um die Leistung ihrer SuS zu messen. Und das geht nur, wenn die Zahl der Pflichtstunden reduziert wird. Oder anders formuliert: Solange ich jede Woche sechs bis acht Lerngruppen mit über 150 SuS unterrichten muss, kann ich keine gerechten Noten geben.

Mehr aus der Artikel-Serie zum Thema Zeitmangel:

Lehrer brauchen mehr Zeit…

Lösungsansätze: Schenkt Lehrer mehr Zeit!

2 Gedanken zu „Meine Noten sind ungerecht

  1. LeonhardM

    Ich habe die Ausführungen zu „Meine Noten sind ungerecht“
    durchgelesen. Ich kann mich mit meinem Kommentar natürlich nur auf das
    Gelesene beziehen und hier überrascht mich – für meine Wahrnehmung – doch
    die Vordergründigkeit und Plakativität (siehe hierzu „Wie der
    gesellschaftliche Wandel die Schulen abhängt … Große Freiheit bedeutet
    große Verantwortung – und viel Arbeit) der Argumentation. Dies bleibt für
    mich auch vor dem Hintergrund der „Hinweise an den geneigten Leser zum
    Charakter des Blogs“ so.
    Hierzu nur vier Beispiele alleine in diesem
    Kapitel zur Notengebung:

    1. Schon die Überschrift des Kapitels disqualifiziert den Schreiber für mich im
    Hinblick auf eine ernsthafte Diskussion, denn Noten KÖNNEN UND SOLLEN
    nicht gerecht sein, da Gerechtigkeit (War da nicht ein Philosophie-Studium?)
    eine moralische Kategorie ist (siehe das Problem von Recht und
    Gerechtigkeit vor Gericht). Referendaren wird dies von Beginn an
    mit Nachdruck vermittelt. Der Verfasser ist offenkundig auf der Suche
    nach einem übergeordneten Kriterium zu den von ihm selber genannten
    Referenznormen Objektivität, Reliabilität und Validität, um den Druck, den
    er bei der Notengebung spürt, aushalten zu können. Er sollte es statt mit
    Anklagen mal mit den Kategorien Transparenz und Fairness versuchen.

    2. Der Verfasser nennt die Idee des Team-Teachings als „einzigen Ausweg“ aus der
    Problematik der Vergabe von mündlichen Noten. Geht er wirklich ernsthaft
    davon aus, dass durch 2 Lehrpersonen die in der Tat gegebene Problematik
    der mündlichen Noten zu lösen sei? Wie wäre es mit diesem Ansatz: Zwei
    Lehrkräfte potenzieren aufgrund der verdoppelten Subjektivität die
    Problematik! Dass sich die Problematik nicht völlig auflösen lässt, steht
    außer Frage – aber sie lässt sich über diverse Strategien – von denen er
    nicht berichtet – deutlich minimieren. Referendare erhalten einen
    Katalog solcher Strategien. Zudem werden sie mit den Grundlagen der
    „Akzeptanz mündlicher Noten“ vertraut gemacht, denn die Problematik dieser
    Notengruppe resultiert häufig aus der fehlenden Akzeptanz seitens der
    Schüler. Hier spielt ebenfalls Transparenz eine Rolle, aber ganz besonders
    die Kommunikationsfähigkeit der Lehrkraft, die eben nicht der eines
    „Bazar-Händlers“ gleichkommen darf. Hier wäre meine Anfrage an
    den Verfasser als Lehrkraft, inwieweit er nämlich die Rolle des „Rächers
    der Enterbten“ (für Schüler wie Kollegen) gibt. (Denn es ist doch bestimmt
    „cool“ für die Schüler, einen so „coolen“ Lehrer zu haben, der endlich mal
    was gegen das Notensystem sagt. Ist er eigentlich Vertrauenslehrer?)

    3. Die Ausführungen zu introvertierten Schülern lassen für mich nicht nur
    Intellekt vermissen, sondern verstärken meine Zweifel am
    pädagogischen Rollenverständnis des Schreibers. Abgesehen davon, dass sein „Kurzschluss“
    (Bezug zum Medizin-Studium) im Schlusssatz an (gewollter) Plakativität
    kaum zu überbieten ist, wäre hier die Frage nach der Belastbarkeit der
    Aussage schon interessant. Intellekt ist für mich verbunden mit
    Selbstreflexion. Wo finde ich diese hier? Wo sind hier Ausführungen zu
    seiner Rolle und Aufgabe als Pädagoge, der introvertierte Schüler eben
    nicht aus ihrer Verpflichtung entlassen darf, Kommunikationskompetenz
    aufzubauen, um im späteren Berufsleben außerhalb der „Käseglocke Schule“
    eine reelle Chance zu haben? Wo sind seine Überlegungen zu Maßnahmen der
    Begleitung im Lernraum, die eine Entfaltung der Schüler – jenseits anderer
    Prüfungsformate – ermöglichen können und die dann aufgrund der
    Rahmenbedingungen nicht umsetzbar wären?

    4. Zu den Ausführungen zum „guten Unterricht“: Wie gut, dass das System
    Schuld ist an seiner Unterrichtsqualität. Er könnte mit Änderungen bei
    sich selber anfangen. Hierzu empfehle ich einen Blick in die Literatur von
    Hilbert Meyer und John Hattie. Hier könnte er erkennen, dass niemand von
    ihm gerechte Note erwarten darf, aber alle erwarten von ihm guten
    Unterricht – und das dürfen sie alle: die Schüler, die Eltern, die
    Kollegen, die Gesellschaft, der Dienstherr, der Steuerzahler … Aber, ach
    ja: Das ist – s.o. – viel Arbeit. (Ein bisschen Sarkasmus darf hoffentlich
    sein?)

    1. D.S. Artikelautor

      Vielen Dank für den Kommentar. Die klare Struktur des Beitrages erleichtert mir die Antwort:

      Zu 1.) Ich teile Ihre Einschätzung, dass Noten unter den gegebenen Umständen nicht gerecht sein können. Genau das versuche ich ja anhand des Beispiels der mündlichen Mitarbeit zu erläutern. Das System der Ziffernnoten ist schlichtweg nicht aussagekräftig genug, um so etwas komplexes wie die Leistung von SuS genau zu beschreiben.

      Ich verstehe allerdings nicht, warum aus Ihrer Sicht Noten grundsätzlich nicht gerecht sein sollen. Dass die Leistungsbewertung unter den gegebenen Umständen nicht gerecht ist, heißt doch nicht, dass sie es nicht sein kann oder soll. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht das gleiche sind, ändert doch auch nichts an unserem Anspruch, dass die Rechtsprechung möglichst gerecht sein soll, oder?

      Genau diesen Anspruch habe ich an meine Notengebung: Sie soll, wenn doch nicht gerecht, so doch möglichst gerecht sein – also ein möglich treffendes Abbild der Leistung. Das gelingt mir aus den genannten Gründen nicht. Doch wenn Noten nicht gerecht sind, kann auch die die derzeitige Praxis der Studienplatzvergabe nicht gerecht sein. Und liegt es nicht im Interesse der Gesellschaft, dass die Vergabe von Zukunftschancen möglichst gerecht ist? Ist das nicht die Chancengerechtigkeit, auf die sich so gut wie alle politischen Lager einigen können? Wenn man für Chancengerechtigkeit plädiert, muss man auch für Notengerechtigkeit plädieren. Und wenn man für Notengerechtigkeit plädiert, muss man ein System der Leistungsbewertung fordern, dass dafür möglichst gute Rahmenbedingungen bietet.

      Zu 2.)
      2a) Zum Team-Teaching: Ein Gütekriterium für ein fundiertes Urteil ist Objektivität. Die Wahrscheinlichkeit zu einem objektiven Urteil zu kommen steigt, wenn man sein Urteil mit dem anderer Menschen abgleicht. Deren Urteil verbessert sich zudem, wenn sie überhaupt einmal Zeit haben, sich auf die Leistungsbewertung zu konzentrieren. Beides geht bei mündlicher Mitarbeit nur, wenn mehr als ein Lehrer im Raum ist.

      2b) Zu fehlenden Lösungsstrategien: Ich gebe Ihnen recht: Ich sage wenig zu Strategien, um zu fairen Noten zu kommen. Dieses Blog soll aber Schwächen im System beleuchten und ist nicht in erster Linie dazu da, zu erklären, wie man in diesem – aus meiner Sicht veränderungswürdigen – System klar kommt.

      Abschließend: Nein, ich sehe mich nicht in der Rolle des Rächers der Enterbten. Ich schreibe das auf, von dem ich überzeugt bin. Es widerspricht auch meiner Erfahrung, dass man bei SuS und LuL Applaus dafür bekommt, wenn man ihnen nach dem Mund redet. Vor allem SuS haben ein sehr gutes Gespür dafür, ob man authentisch auftritt.

      Zu 3) Meine Selbstreflexion in meiner Rolle als Lehrer wird aus meiner Sicht schon alleine dadurch deutlich, dass ich mir diese Gedanken über die Belange von ruhigen SuS mache. Ich gebe Ihnen vollkommen recht, dass es meine Aufgabe ist, diese jungen Menschen zu unterstützen.
      Aber finden Sie es wirklich sinnvoll, das Schicksal dieser jungen Menschen in die Hände von Menschen wie mir zu geben, die über so wenig Intellekt verfügen? (Ein bisschen Sarkasmus darf hoffentlich auch bei mir sein?) Sollte das Schulsystem oder die Gesellschaft insgesamt nicht auch dazu beitragen, dass introvertierte Menschen in der Schule gefördert werden und nicht systematisch durch das Notensystem benachteiligt sind?

      Zu 4) Alle dürfen von mir guten Unterricht erwarten. Und ich bin verantwortlich für meinen Unterricht. So weit sind wir uns einig.
      Gehen wir mal davon aus, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeit alles dafür tue, möglichst gut zu unterrichten. Darf ich dann nicht umgekehrt von meinem Dienstherr und der Gesellschaft ein Schulsystem erwarten, das mir diesen Auftrag möglichst leicht macht? Das es mir erlaubt, möglichst viel meiner Zeit für die Entwicklung guten Unterrichts einzusetzen, statt mich mit Schwächen des Systems herumschlagen zu müssen? Wäre dass nicht auch im Sinne von Schülern Eltern, Kollegen, der Gesellschaft, dem Dienstherr, den Steuerzahlern?
      Nur weil ich Verantwortung für meinen Unterricht trage, heißt das nicht, dass ich nicht auf Schwächen im System hinweisen darf. Genau darum geht es in meinem Blog: Ich will guten Unterricht machen. Aber das Schulsystem erschwert mir diese Arbeit mehr, als dass es sie erleichtert.

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